Die Unternehmensstrategie der Funke Mediengruppe

Strategie_Unsicherheit_Szenarien-628x339Das Printgeschäft, also Regionalzeitungen und Zeitschriften, ist unverändert das Kern- geschäft des Konzerns. So erwirtschaften die Zeitschriftentitel von Funke einen Jahres- ergebnis von 49,6 Mio. €. Die Zeitungsgruppe Thüringen mit 8,6 Mio. € und das BZV Medienhaus mit 12,8 Mio. € Ergebnis sind zurzeit (2014) die gewinnbringenden Medienstandorte. NRW, Berlin und Hamburg dürften weiter restrukturiert bzw. reorganisiert werden. So gibt es in Berlin Kooperations- gespräche zwischen Funke, Holtzbrinck und DuMont. Mittel- und langfristiges Ziel ist es, durch weitere Zukäufe Funktionen zu bündeln und durch die Größe der Mediengruppe Synergien heben zu können.

Die Funke Mediengruppe soll positioniert als multimedialer Medienkonzern durch die Fokussierung auf Kernkompetenzen,durch den verstärkten Ausbau der Digitalisierung sowie der Generierung von neuen digitalen Geschäftsfeldern. Es sollen Wachstumspotenziale ermittelt und zusätzliche Lesergruppen sowie Werbekunden durch die Entwicklung neuer Produkte unter Nutzung aller Kommunikationskanäle gewonnen werden.

Das Harmonisierungsprojekt soll die Aufstellung von standortorientierten zu funktionsorientierten Strukturen und Prozessen bewirken und somit eine rasche Ankoppelung weiterer Verlage und Titel ermöglichen.

Es sollen Allianzen mit anderen Verlagshäusern geschaffen werden sowie durch den Zukauf von Verlagen und Titeln durch Größe resultierende Effekte erschlossen werden.

Künftig sollen die Erneuerung von veralteter Drucktechnik und die Nutzung von Verbesserungspotenzialen in den IT-Strukturen zu einer gesteigerten Effizienz und zu weiteren Kostenreduktionen führen.

Unverändert hält der Konzern an seiner Rückzugsstrategie aus Osteuropa fest.

(Eine Zusammenfassung aus den Bilanzen verschiedener Holding und Beteiligungsgesellschaften der Funke Mediengruppe 2014)

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