Stellungnahme im Wirtschaftsauschuss der Hamburgischen Bürgerschaft am 23. November 2017

Am 23. November 2017 war eine Anhörung über die Perspektive der regionalen Printmedien im Wirtschaftsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft. Überraschenderweise war ich als einer von mehreren Auskunftspersonen genannt worden und  habe ich mich an den Fragen und Debatten beteiligt. Vorab hatte ich eine Statement zur Protokoll gegeben, damit etwas „bleibt“. „Stellungnahme im Wirtschaftsauschuss der Hamburgischen Bürgerschaft am 23. November 2017“ weiterlesen

Faktencheck

Im Zusammenhang mit dem Schreiben der fünf Fraktionsvorsitzenden der Hamburgischen Bürgerschaft zum Stellenabbau in der MOPO stellt DuMont einige Behauptungen auf, die wir auf der Betriebsversammlung bereits klargestellt haben. In einem weiteren Schreiben haben die Fraktionen erklärt, dass ihnen leider beim kürzlich versandeten Brief … ein Fehler unterlaufen ist, der sachlich einen falschen Eindruck hinterlässt.“ Der letzte Absatz muss lauten: Wir appellieren an die Verantwortlichen im Verlagshaus der DuMont Mediengruppe und in der Chefredaktion der MOPO, auf … den Abbau von 11 von 65 Stellen und die Verlagerung der Mantelproduktion noch einmal zu überdenken.”DuMont hat davon gesprochen, dass sich die Fraktionen „von gezielten Falschangaben leiten und instrumentalisieren lassen.” Zur „Faktenlage“ schreiben die Geschäftsführung und Chefredaktion, zusammen mit dem DuMont Vorstand u.a. „Faktencheck“ weiterlesen

Antrag auf Einstweilige Verfügung gegen geplante Kündigungen

Heute hat der MOPO-Betriebsrat eine Einstweilige Verfügung beim Arbeitsgericht Hamburg gegen die vier geplanten Kündigungen beantragt. Ziel des Antrages ist es, dass die Kündigungen erst nach Abschluss der Beratungen mit dem Betriebsrat – wie im Betriebsverfassungsgesetz vorgesehen – ausgesprochen werden.  Mit den jetzt für kommende Woche angedrohten Kündigungen werden betriebliche Lösungswege durch das Unternehmen einseitig verschlossen. „Antrag auf Einstweilige Verfügung gegen geplante Kündigungen“ weiterlesen

Neustart in Hamburg heißt weniger Seiten, weniger Redakteure …

Kopfschüttelnd muss man in der Ankündigung der Geschäftsleitung lesen, was die Begründung für den geplanten Personalabbau ist: Es geht um einen Neustart in eine neue Ära der MOPO, sie beginnt mit dem Rauswurf von Arbeitnehmer und beginnt mit dem Umzug in die Barnerstraße 14. „Der Umzug des Verlages in Hamburg in ein neues Gebäude mit moderner Infrastruktur soll zum einen die logistische, organisatorische und technische Basis für den Aufbau eines kompakten, digitalgetriebenen Newsroom schaffen und zugleich en Symbol der Erneuerung des Verlages werden.” Das publizistische Konzept soll den Markenkern stärken, „in dem der … Anspruch in Richtung mehr Haltung, mehr Meinung, mehr Hamburg ausgebaut werden. Die Ressorts Hamburg und Sport bilden den Kern der Zeitung und hierauf soll sich künftig noch stärker fokussiert werden.” „Neustart in Hamburg heißt weniger Seiten, weniger Redakteure …“ weiterlesen

Das wird der größte Stellenabbau in der Redaktionsgeschichte

Die Begründung für den willkürlichen Stellenabbau ist das Projekt der „agilen Redaktion“ und  die Zukunftsfähigkeit der MOPO.  Es ist völlig sinnbefreit, dass man in der Hamburg-Redaktion fünf Stellen abbaut. Es dürfte klar sein, dass die „agile Redaktion“ ein Abbau-Projekt ist und dass nach dem Umzug in die Barnerstraße 14 im Frühjahr 2018  (fast) alle in ihrer journalistischen Arbeit mehr belastet werden.  Warum einem 64-jährigen Kollegen kündigen, so kurz vor dem Renteneintritt und sich auf der Mitarbeiterversammlung hinzustellen und auf eine gütliche Regelung zu hoffen? Das ist einfach respektlos. „Das wird der größte Stellenabbau in der Redaktionsgeschichte“ weiterlesen

Politik-Berichterstattung soll noch weiter konzentriert werden

Die MOPO-Geschäftsleitung und Chefredaktion haben heute darüber informiert, dass es die Absicht ist, die überregionale Politik der MOPO zum 1. Januar 2018 aus Berlin erstellen zu lassen. Den Redakteuren aus dem Politik-Ressort in Hamburg sowie einer Kollegin aus dem Layout wird angeboten, dass sie alle künftig die gleiche Arbeit in Berlin verrichten können. Sie bleiben Beschäftigte der Hamburger Morgenpost und auch disziplinarisch sollen die Hamburger Chefs dies künftig ausüben. „Politik-Berichterstattung soll noch weiter konzentriert werden“ weiterlesen

Wann kommt die agile Redaktion in Hamburg an?

Wir fragen regelmäßig nach, aber erst kürzlich wurde uns gesagt, dass noch nichts entschieden sei. Klar ist für uns, dass der Lenkungsausschuss unter den Vorstandsmitgliedern Dr. Christoph Bauer und Christian Lindemann (ehemals Ebner Stolz) über den Zeitpunkt entscheiden werden. Da alle Verantwortlichen im Sommer Urlaub machen, kann man sagen, dass entweder vor deren Urlaub Ende Juli oder eben danach im August etwas angesagt wird. „Wann kommt die agile Redaktion in Hamburg an?“ weiterlesen

20 Jahre Betriebsratsarbeit verdient einen Platz!

Im ver.di-Fachmagazin „Menschen machen Medien“ geht es um die zum 30. Juni 2017 aus dem Berliner Verlag ausscheidende Betriebsratsvorsitzende, Renate Gensch. Bevor sie beim Berliner Kurier Polizeireporterin wurde, war sie Redakteurin des Mitteldeutschen Express in Halle.  Im Gespräch sagen Nico Kramer, Konzernbetriebsratsvorsitzender DuMont Berliner Verlag und Holger Artus, Betriebsrat aus der Hamburger Morgenpost, etwas über ihr Wirken.

„20 Jahre Betriebsratsarbeit verdient einen Platz!“ weiterlesen

Wie Antworten von Unternehmen auf digitale Transformation aussehen

Die Veröffentlichung der Bilanzen der Beteiligungsunternehmen der BV Deutsche Zeitungsholding (Mediengruppe Berliner Verlag) einschließlich der MOPO für das Geschäftsjahr 2015 gibt auch Einblicke in das Hamburger DuMont-Unternehmen und die Strategie unserer Geschäftsleitung. Generell fällt bei den Bilanzen aber auf:  0,5 Mio. € Rückstellungen für Tantiemen wurden für das Geschäftsjahr 2016 in Berlin und Hamburg gebildet. Bei der MOPO sind das dann immerhin 145.000 € (oder umgerechnet: zwei bis drei Planstellen…). Der Berliner Verlag, der 2015 einen Verlust von 4,2 Mio. € schrieb, plant 2016 Tantiemen in Höhe von 110.000 €. „Wie Antworten von Unternehmen auf digitale Transformation aussehen“ weiterlesen

Kündigung vom Mietvertrag wird Folgen haben

Die MOPO-Geschäftsleitung hat den bestehenden Mietvertrag mit dem Vermieter, HPV, zum 30, Juni 2018 gekündigt. Es wird zu einem Umzug der MOPO in den nächsten Monaten kommen, spätestens im Sommer 2018. Damit bestätigt sich, was der Betriebsrat am 14. Dezember 2016 geschrieben hatte: Die Geschäftsleitung plant die Kündigung des Mietvertrages, möglichst noch im 2017. „Kündigung vom Mietvertrag wird Folgen haben“ weiterlesen